Alltagsentdeckung

Freitag, 25. April 2008

Schwarz-gelbes Inferno

Gestern Morgen besuchte uns die erste Biene der Saison - in unserem Schlafzimmer. Nach artgerechter Entfernung durch Imkertochter Frau Strandkiesel (rein ins Whiskyglas, Bierdeckel drauf, raus aus'm Fenster) muss sich die Schönheit unseres Schlafgemaches wohl rumgesprochen haben, denn heute Morgen war es schon ein Wespe. Sie ging den selben Weg wie Biene Maja vor ihr. (Und bevor die Tierschützer brüllen: ja - das Whiskyglas war leer.)
Und vor 5 Minuten, an unserem Fensterrahmen?

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Denken die vielleicht, hier ist die Exil-Fanzentrale von Borussia Dortmund?

Samstag, 19. April 2008

Beobachtungen und Ideen

Ich stelle fest: unsere Straße ist eine umzugsträchtige. Woran das auch immer liegen mag. Sie hat nur 29 Hausnummern, ist also verhältnismäßig kurz, und kein Haus hat mehr als 4 Etagen - sprich, so viele Leute wohnen hier gar nicht. Es ist hier nicht hässlich, nicht laut und auch nicht radioaktiv verseucht, hier wohnen nette Menschen (wir zum Beispiel), und man kommt sowohl schnell ins Grüne als auch schnell in die Stadt. Mir fallen also wenig Gründe ein, hier nicht wohnen zu wollen - und trotzdem gibt es überdurchschnittlich oft Aus- und Einzüge.
Ich wundere mich aber da jetzt auch nicht weiter drüber, mir ist nämlich völlig egal, warum die Nachbarn so gerne mit den Möbelpackern spielen. Viel besser: ich werde kreativ und geschäftstüchtig. Ich stelle mich demnächst einfach an Wochenenden unten vor die Haustür und verkaufe Hot Dogs. Und Gebäck. Und kalte Getränke.
Mahlzeit und allzeit guten Umzug!

Dienstag, 12. Februar 2008

Erste Hilfe

Nach Absolvieren eines zweitägigen Erste-Hilfe-Kurses dürfen meine Kollegin und ich uns seit heute "Ersthelfer im Betrieb" schimpfen. Wer also bitte in Zukunft umfassend wiederbelebt werden möchte, wendet sich bitte vertrauensvoll an mich.

Fast noch interessanter als die Ausbildung an sich war allerdings die Beobachtung weiterer Lehrgangsteilnehmer. In freier Wildbahn sozusagen.
Auf der einen Seite die besserwisserische Feministenfront, die auf jede, aber auch jede Information des Ausbilders mit "Ich würde das aber so machen" kontert (wobei "so" nicht internationalen Rettungsstandards entspricht), auf der anderen der lustige Mann von der Baustelle, der jede mögliche Verletzung mit "Ich hatte auch schon mal...(hier bitte alle vorstellbaren Unfallszenarien einfügen)" kommentiert. Sehr unterhaltsam auch die Altenpflegerin, die von 16 Stunden fast 3 blaumachte, Herzmassage und Druckverbände inklusive und sich sowieso mehr für fehlenden Kaffee interessierte. Oder der junge Mann, der einfach immer alle besprochenen Notfälle kombinieren wollte - ich sage nur, unterkühlter, vergifteter Motoradfahrer mit Rückgratverletzung. Könnte natürlich auch noch 'ne Blinddarmentzündung haben, also Obacht!
Für alle medizinischen Eventualitäten gerüstet und gleichzeitig geschult im Umgang mit Dumpfbacken Nervensägen unterschiedlichen Mitmenschen. Mehr kann man von so einem Kurs dann echt nicht mehr verlangen!

Donnerstag, 3. Januar 2008

Räumen.

Ich habe zwar eigentlich gar keine Vorsätze gefasst fürs neue Jahr, wohlweislich, dass das Einhalten eben solcher in den letzten Jahren sowieso nicht geklappt hat. Aber irgendwie hat mich in den letzten Tagen eine solche Geschäftigkeit ergriffen, dass es fast ein Vorsatz sein könnte - vielleicht springen die einem ja in unbeobachteten Momenten einfach von hinten ins Kreuz?
Ich habe bereits meine Emails und Bookmarks sortiert, meinen Kleiderschrank entrümpelt, meine Medikamenten-Schublade sortiert (ich könnte hier nebenbei eine schöne Versand-Apotheke starten...), die Weihnachtsdeko eingemottet und einen Stapel Papiere geschreddert. Dem GöGa habe ich für die nächsten Wochen mit dem kompletten Aus- und neu sortiert wieder Einräumen der Küchenschränke gedroht, ich plane außerdem die Anschaffung von diversen Unterbettkommoden und Aufbewahrungskisten. Weiß noch nicht genau, wofür, aber ich will eben Kisten haben. Und Unterbettkommoden!
Nestbautrieb? Ein seltenes Virus? Ich hoffe, es bleibt noch, bis ich die Steuererklärung fertig habe- diesmal vor dem Stichtag und nicht einen Monat zu spät.

Mittwoch, 28. November 2007

Hui.

Wenn man sich 8 Stunden nach dem Genuss eines Latte Macchiato immer noch fühlt wie auf Wolken, dann hat man wohl ein interessantes Café entdeckt.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Nord-Süd-Gefälle

So langsam kehrt hier der normale Alltag wieder ein.
Will sagen: ich wäre dann fast schon wieder ein bisschen urlaubsreif. Irgendwie fühlt man sich nach einer Woche Arbeit ja, als wäre man sowieso nie weg gewesen.

Neuerdings, also seit dem Umzug (dieses Wort habe ich jetzt hoffentlich langsam zum letzten Mal benutzt), fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Der Weg ist leider nicht weit genug, um als Fitness-Training zu gelten, aber auf jeden Fall hat das ganze einen positiven Effekt: so ein kühles Lüftchen um die Nase macht richtig schön wach, da spart man sich fast den Kaffee. Und so ein klein wenig Schadenfreude macht sich breit, wenn die Nachbarn mühevoll ihre Autos freikratzen während ich mich mal eben schnell auf den Drahtesel schwinge.

Wenn es noch ein paar Grad kälter wird, fällt mir das wahrscheinlich auch nicht mehr so leicht. Vielleicht wünsche ich mich dann doch eher wieder in den Süden.

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Dienstag, 28. August 2007

Rock on!

Jippie, eine Auszeichnung, und dann auch noch eine der cooleren Art.

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Weitergereicht wurde diese Ehre von der lieben Steffi.
Da ich ja der Überzeugung bin, dass jede Bloggerin auf meiner Blogroll so was von rockt, reiche ich den Button an alle Damen (sorry, Andi, Du musst diesmal draußen bleiben! ;o) ) weiter, die ihn noch nicht hatten - stellvertretend an

Sonntag, 24. Juni 2007

Ich bin ein ... Pixel.

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Ich liebe Geschenke, und deshalb habe ich mir gerade von den Glühweinjunkies Pixel No. 2577 schenken lassen. Nach und nach enthüllt sich dort drüben was ganz Großes, seien wir gespannt, was am Ende dabei herauskommt!
Wer sich auch beschenken lassen möchte (kommt schon Leute, et jibt wat umsonst!!!), dem weise ich mal den Weg:

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Dienstag, 5. Juni 2007

Morgens, halb Zehn in Deutschland.

Und dann war da noch...

... die Friseurin, die "Schulterlänge" nicht von "Kinnlänge" unterscheiden konnte. *seufz* Na ja, wächst ja wieder.

... die Mutter, die ihrem Dreijährigen durchs halbe Einkaufszentrum "Dir ham' 'se wohl in' Kopp geschissen!" hinterher brüllt.

... die Kassiererin, die offensichtlich eine intime Beziehung zu der von mir gekauften Honigmelone aufbauen will.

Merkwürdiger Alltag manchmal.

Samstag, 5. Mai 2007

Quietschpink

So ein Bummel durch die Innenstadt wirft manchmal eine Menge Fragen auf.

Kaufe ich das Kleid lieber in Rosa-Rot oder Blau-Grün?

Stracciatella oder doch After-Eight?

Warum müssen die Chucks meiner Träume wahnwitzige 69€ kosten?

Und, unglaublicherweise:

WAS FÜR EINE MUTTER LACKIERT DENN IHRER 1-JÄHRIGEN TOCHTER DIE ZEHENNÄGEL???
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Strandbar

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Spuren im Sand

Psssst.....ich hab doch...
Psssst.....ich hab doch noch keine Gewerbelizenz! ;o)
strandkiesel - 16. Mai, 07:12
Ich dachte schon Du seist...
Ich dachte schon Du seist jetzt auf der Endlosen Jagd...
andiberlin - 16. Mai, 06:10
Nööö....
Nööö. Es war doch so schön warm. ;o)
strandkiesel - 12. Mai, 20:54
Das Wetter, natürlich....
Das Wetter, natürlich. *hust* Gibt doch sicher...
Tante Mimi (anonym) - 12. Mai, 20:47
Hast Recht, könnte...
Hast Recht, könnte man ja fast noch durchgehen...
strandkiesel - 12. Mai, 20:46

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