Kulinarisch

Mittwoch, 16. April 2008

Phish Food

Heute festgestellt, dass der Supermarkt direkt neben der Apotheke jetzt auch "Ben & Jerry's" verkauft.
Mein Untergang. Einzig der Preis kann noch verhindern, dass ich in 3 Wochen 15 Kilo zunehme.

Freitag, 21. März 2008

Neue Tradition

Karfreitag = "Hasikeks-Backtag"

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Samstag, 26. Mai 2007

Ente süß-sauer

Lieber China-Lieferservice-Mann,

es ist ganz furchtbar nett, dass Du die Aluschälchen mit dem leckeren Essen zusätzlich noch zum Warmhalten in Zeitungspapier einwickelst. Aber muss es unbedingt die Seite mit den Todesanzeigen sein?

Herzlichst, Frau Strandkiesel

Dienstag, 15. Mai 2007

Wege zur Bikinifigur

Todsicherer Diät-Tipp:
Man stelle sich in seiner Frühstückspause einfach neben die Kollegin, die sich ihren Toast gerade mit Kartoffelsalat und Nutella belegt. (Wer da noch Hunger hat, ist selber schuld.)

Freitag, 6. April 2007

Das Ding mit dem Fisch

Meine Familie ist sicher nicht das, was man als "traditionsreich" bezeichnen würde. Ich kann mich nicht an viele familieneigene "Bräuche" erinnern, die gepflegt wurden. Eines jedoch war bei uns immer so sicher wie das Amen in der Kirche: Mutterns Karfreitags-Forelle.
Jedes Jahr wieder wurden wir Kinder an Karfreitag ins Auto verfrachtet und an einen ca. eine Stunde entfernten Fischteich gekarrt, um die wertvollen Fische zu besorgen. Offiziell wurde der Ausflug auch mit dem Einatmen der frischen Frühlingsluft im Grünen begründet, das fand ich aber, angesichts der Autoabgase und der Tatsache, dass wir sowieso mitten auf dem Land lebten, auch damals schon etwas merkwürdig.
Wie dem auch sei, an der Fischzucht angekommen wurde zwar nicht selbst geangelt (was ich als Kind immer völlig enttäuschend fand), aber immerhin der Fisch der Wahl ("Mama, ich will genau den da!!!") frisch mit dem Käscher gefangen, gekeult und ausgenommen. Bis heute ist Fisch das einzige Tier, das ich auch dann essen kann, wenn ich es vorher noch lebendig erlebt habe.
Die Zubereitung war jedes Jahr die Gleiche: brutzel-brutzel in viel Butter, mit Kartoffeln und grünem Salat. Gleich war auch in jedem Jahr das laute Stöhnen meines Vaters, weil er natürlich wieder "den einzigen Fisch mit gaaaaanz vielen Gräten!" erwischt hatte.
Der Teichbesitzer hieß "Fröhlich", das ist mir in guter Erinnerung, und auch heute noch ist für mich jede Forelle ein fröhlicher Fisch.
Frische Forellen sind überhaupt ganz großartig, und deswegen halte ich die Familientradition auch in Ehren. Der GöGa wird genötigt, das ebenso toll zu finden, und zwar trotz Grätenphobie - sagt man nicht immer, Frauen suchen sich Ehemänner, die ihren Vätern ähnlich sind?
Jedenfalls liegen unten im Kühlschrank zwei liebevoll vorbereitete Fische, die in wenigen Augenblicken ihrer Bestimmung zugeführt werden.
Ich hoffe, bei Euch gibt es heute auch so was Feines? Bon Appetit!

Dienstag, 30. Januar 2007

Auf dem Herd

Ich bin wahrscheinlich wieder die letzte, bei der das Stöckchen gelandet ist. Aber wo ich doch so gerne esse, kann ich das doch nicht ungenutzt lassen.

1.) Kannst Du kochen?
Ich habe es nie wirklich gelernt, weil meine Mutter in ihrer Perfektion keine Mitkocher ertragen konnte. Inzwischen habe ich es mir aber eigentlich ganz gut angeeignet. Bin nur kein guter Abschmecker.

2.) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?
Leider selten. Abends öfter mal, und am Wochenende eigentlich immer.

3.) Was isst Du zum Frühstück?

In erster Linie trinke ich, nämlich über einen Liter Tee. Meistens gibt's noch ein Brot dazu.

4.) Wann, wo und wie esst ihr in der Woche?
Frühstück: meist vor dem PC (finde ich eigentlich furchtbar, aber Frühstücksfernsehen ist noch ätzender und der GöGa ist schon weg wenn ich frühstücke).
Mittags: Im Aufenthaltsraum der Apotheke. Reste vom Vorabend oder irgendeine Kleinigkeit.
Abends: Gerne mit Herrn GöGa, gerne frisch gekocht.

5.) Wie oft geht Ihr ins Restaurant?
Zu selten. Vielleicht 1x im Monat, oder noch seltener.

6.) Wie oft bestellt ihr Euch was?
Inzwischen probiere ich lieber selber neue Rezepte aus, daher selten. Vielleicht 2x im letzten Jahr.

7.) Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdet Ihr das gerne öfters tun?
Essen gehen: Ja, gerne. Ich wäre gerne einmal die Woche in der Sushi-Bar.
Bestellen: Nö, das vermisse ich nicht so.

8.) Gibt es bei Euch so was wie “Standardgerichte”, die regelmäßig auf den Tisch kommen?
Ja. Auflauf oder Quiche, oder bestimmte Salate. Aber ich probiere auch immer gerne was Neues aus.

9.) Hast Du schon mal für mehr als 6 Personen gekocht?
Ja, Käse-Lauch-Hackfleisch-Suppe und letztes Jahr einen Osterbrunch. Ein Mehrgänge-Menü für so viele würde ich mir noch nicht wirklich zutrauen.

10.) Kochst Du jeden Tag?

Nein. Wenn ich um halb acht nach Hause komme, habe ich dazu keine Lust mehr.

11.) Hast Du schon mal ein Rezept aus dem Kochblog ausprobiert?

Ja, ab und zu. Meistens suche ich mir aber Rezepte bei Chefkoch.de.

12.) Wer kocht bei Euch häufiger?
Ich.

13.) Und wer kann besser kochen?
Och, das hält sich denke ich die Waage. Der GöGa ist etwas kreativer beim Würzen.

14.) Gibt es schon mal Streit ums Essen?
Nein. Da sind wir uns erschreckend einig.

15.) Kochst Du heute völlig anders, als Deine Mutter bzw. Deine Eltern?
Ja. Meine Mutter ist gelernte Hauswirtschafterin und die perfektionistischste Köchin, die ich kenne. Die kann nicht nur alles kochen, es schmeckt auch einfach alles hervorragend. Da werde ich nie hinkommen, befürchte ich. Sie kocht auch sehr viel mehr "Hausmannskost".

16.) Wenn ja, isst Du trotzdem gerne bei Deinen Eltern?
Mit Begeisterung. Nicht "trotzdem", sondern "gerade deswegen".

17.) Bist Du Vegetarier oder könntest Du Dir vorstellen vegetarisch zu leben?
Eigentlich war ich immer ein echter Fleischfresser. Aber in den letzten Jahren habe ich den Fleischkonsum schon ganz schön gedrosselt. Ganz verzichten? Eher nicht. Dazu liebe ich gegrilltes Bauchfleisch oder Brathähnchen viel zu sehr...

18.) Was würdest Du gerne mal ausprobieren, an was Du Dich bisher nicht rangewagt hast?
Gulasch. (Gar nicht so spektakulär, habe ich einfach noch nie gemacht.)

19.) Kochst Du lieber oder findest Du Backen spannender?

Ich mag beides. Backen finde ich aber einfacher, weil es da viel genauere Mengenangaben gibt.

20.) Was war die größte Misere, die Du in der Küche angerichtet hast?

Ganz am Anfang meiner Kochkarriere wollte ich mal Lasagne mit einer Bechamel-Sauce machen. Und die Sauce hat leider überhaupt nicht funktioniert, das ganze Ding war eine Katastrophe.

21.) Was essen Deine Kinder am liebsten?
Habe leider noch keine. Aber meine Babysitter-Kinder haben immer meine Eierpfannkuchen geliebt. Mit Kakaopulver und Himbeermarmelade.

22.) Was mögen Deine Kinder überhaupt nicht?

Wenn ich mal irgendwann welche habe, und sie kommen nach mir, dann siehe Frage 23!

23.) Was magst Du überhaupt nicht?
Rote Beete. Grausam.

Sonntag, 28. Januar 2007

Kohlfahrt

Gestern war es also soweit. Die Tatsache, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits wieder in der Lage bin, den Computer zu bedienen, zeigt mir, dass es dann doch alles nicht so schlimm war wie zunächst befürchtet. Grünkohl ist eben doch das, was man in Säuferkreisen eine "gute Grundlage" nennt!

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Ich kann sogar ganz seriöse Fotos machen, auf denen man den ganzen Schluck nicht sieht. Na also!

Montag, 13. November 2006

Comfort Food

Der Kommentar von Kyu unter meinem letzten Beitrag hat mich mal wieder daran erinnert, wie sehr Essen mich manchmal tröstet.
Ich hab' mir schon oft gewünscht, lieber einer der Menschen zu sein die, wenn sie traurig oder verärgert sind, ihren Appetit verlieren. Leider ist es bei mir genau andersherum, je schlechter es mir geht, desto glücklicher machen mich bestimmte Nahrungsmittel. (Was allerdings eben auch nicht heißt, dass ich weniger gerne esse wenn ich glücklich und zufrieden bin... ;o) ). Ändern wird sich das wohl nicht mehr, und solange es keine wirklich krankhaften Züge annimmt, habe ich mich wohl damit abgefunden, auch wenn es mir nicht gerade zu einer schlanken Taille verhilft.
Es gibt bestimmte Sachen, die esse ich in "schlechten Zeiten" besonders gerne, weil sie mich an bessere Zeiten erinnern. Zum Beispiel diese kleinen Becher mit künstlich anmutendem Himbeerpudding mit Sahnehäubchen. Strotzt wahrscheinlich vor künstlichen Farb- und Aromastoffen, aber macht mich glücklich. Wenn ich den esse, denke ich immer daran wie ich früher als Kind immer bei meiner Oma in der Küche gesessen und solchen Pudding gegessen habe, denn sie hat mir jedes Mal, wenn sie einkaufen ging einen mitgebracht.
Bei Eiscreme ist es "Ed von Schleck". Hat mir mein Papa oft Sonntags an einem ganz kleinen Kiosk gekauft, wenn wir meine Halbschwester zu Besuchen abgeholt haben. Der Verkäufer hat mir auch immer noch ein Bonbon geschenkt. Den Kiosk gibt es schon lange nicht mehr.
Hummus und Oliven - Schüleraustausch in Israel.
Pringles Sour Cream and Onion, oder Ben & Jerry's-Eiscreme - meine Zeit in den USA.
Eine gute Freundin an der PTA-Schule kochte für uns im Wohnheim immer Puddingnudeln mit Pflaumen. Ganz großes Kino, und perfekt bei Liebeskummer.

Und wie ist das bei der werten Leserschaft? Welches Essen macht Euch glücklich und erinnert Euch an besonders schöne Zeiten? Ich hoffe ich stehe mit meinem "Essen ist Liebe"-Empfinden nicht alleine da!

Mittwoch, 6. September 2006

Comtessa

Beim Anblick der ersten Lebkuchen beim Discounter meiner Wahl setzt sofort der jährliche Reflex ein. Bevorraten. Aufessen. Der Winter kommt, Isoliermasse ansetzen! (Wobei, ist da nicht noch welche von letztem Jahr?)

Bisher habe ich widerstanden, aber die Abwehr bröckelt.

Mittwoch, 30. August 2006

Schlürf.

Und wenn ich demnächst mal viel Zeit und Lust habe, teste ich mit einem Fieberthermometer um wieviel Grad meine Körpertemperatur durch den Konsum von 1,25 Liter heißem Rotbusch-Tee ansteigt.

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    strandkiesel - 19. Jul, 07:40
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    Ja, was tut man nicht alles für die Familie. Na...
    strandkiesel - 19. Jul, 07:40
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    der fetzt, den klau ich mir :-D
    Ebri - 18. Jul, 23:04
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    Wenn Du im Geiste dennoch bei unserem SVW gewesen bist,...
    auntie-tungsten - 18. Jul, 22:19
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    Klar, weißt Du doch, Süße.
    strandkiesel - 18. Jul, 18:30

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