In mir kocht es gerade. Und zwar vor Unverständnis.
Unverständnis über jemanden, der genau das bekommt, was ich mir wünsche. Geplant.
Und zwar in doppelter Ausführung - nachdem dieses vorher bekannte "Risiko" bewusst eingegangen wurde.
Da muss man dann jetzt in Entsetzen verfallen und todunglücklich sein, oder wie? Und lautstark seiner Unzufriedenheit Luft machen?
Schon erstaunlich, wie wenig manche Menschen sich in dem Umfeld, in das sie sich selbst begeben, mal umschauen. Sonst würden sie nämlich erkennen, dass eben diesem Umfeld ein solches "nicht zu schätzen wissen" weh tut.
Vielleicht bin ich auch selber schuld. Man sollte eben auch nicht alles lesen, was einem vor die Flinte kommt, egal wie öffentlich es ist.
Sorry für's Rumorakeln. Musste mir das gerade mal von der Seele schreiben, sonst wäre ich geplatzt.
Ignoriert mich einfach.
Man sollte beim Aufschreiben seiner
Packstations-Nummer keinen Fehler machen. Könnte eventuell sonst sein, dass die Post am anderen Ende der Stadt auf einen wartet.
(Harry, hol schon mal den Wagen.)
Olive Riley, mit 108 Jahren die älteste
Bloggerin der Welt, ist
verstorben.

Ja, sicher. Kann man machen. Aber...

... werden Sie auf diese Weise eher nicht kennen lernen.
Der Sommer läuft, was das Wetter angeht, zur Zeit nicht so überragend. Da muss man schon selber ein bisschen was fürs Gemüt tun, wenn man nach einer etwas chaotischen Arbeitswoche mit sich und der Welt ins Reine kommen will.
Vielleicht setzt man sich an einem Samstag Abend mit einem kalten Bier an den Esstisch und überträgt etwa 3000 Fotos auf sein neues Notebook. Das dauert ziemlich lange, und man hat dabei ziemlich viel Zeit, aus dem Fenster zu schauen; das Wetter schaltet dann womöglich doch von Regen auf Abendsonne um, der Himmel färbt sich in allen möglichen Rottönen und ein paar Vögel ziehen auch noch ihre Kreise. Mit ein bisschen Glück sieht das alles aus wie in einem ziemlich kitschigen Hollywood-Film, aber warum sollte das stören, die Woche war blöd genug, da darf es auch mal ein Klischee-Sonnenuntergang sein.
Und dann erinnert man sich an ein Lied, das jetzt einfach so gut passt zu diesem Blick nach draußen.
Ab und zu fällt der Blick zurück auf den Bildschirm, und man sieht die Fotos aus dem letzten Urlaub, noch gar nicht lange her, und doch so viel passiert seitdem.
Fotos von Freunden, die man lange nicht gesehen hat, was die wohl jetzt gerade machen, müsste man auch mal wieder anrufen.
Aber nicht jetzt, jetzt lieber noch ein bisschen dieses Lied hören und den Abend genießen.
Alles friedlich, alles gut. Wen kümmert, wie die Woche war.
"I've been so busy running
never stopped to think where I was running to
But I've learned my lesson from the tears I've had to cry
Sometimes it helps to take your time
to sit alone and watch the world go by
Cause every day it's new
Thank God for this beautiful view."
Bei
Frau Kaltmamsell entdeckte ich kürzlich eine wahre Perle von einem Blog:
Ingeborch Schubiak.. Ist nicht der Name schon wie Musik? (Lesetipp für Interessierte:
da.)
Ruhrgebiets-Dialekt finde ich äußerst sympathisch, ist er doch dem Westfälischen (meiner Muttersprache ;-) ) nicht ganz unähnlich.
Und so erklärte dann auch mein Vater bei unserem letzten Telefonat passenderweise: "Deine Mutter is' nich da, die fährt gerade nach Aldi hin."
Na, hömma. Käarr, red' ich etwa auch so?
Das
vermaledeite Arbeit fällt doch deutlich leichter, wenn die Kunden von der unterhaltsamen Sorte sind.
Highlight des heutigen Tages: eine sehr süße, aber sehr alte und sehr klapprige Omi. Im Rollator eine Plastiktüte eines eher jugendlichen
Modelabels mit großem "Totally Sexy!"-Aufdruck.
Drama, Baby!
Ist ja auch doll, dass meinem Chef schon nach 6 Monaten auffällt, dass ich eine zweistellige Zahl von Kilos abgespeckt habe. Vor allem, nachdem inzwischen schon 3 Kilo wieder drauf sind.