Sonntag, 5. August 2007

Grün-Weiß-Content

Aus der Reihe: Formulierungen, die ein Sportreporter beim Werder-Spiel noch mal überdenken sollte.

"Carlos Alberto wirkt in diesem Spiel etwas blass."

Auf das Spiel selbst spricht mich besser niemand mehr an. Wenn das in der Bundesliga so weiter geht wie im Pokal - na Prost Mahlzeit.

Mittwoch, 1. August 2007

Störende Ausstrahlung.

Irgendwas scheint mit mir nicht in Ordnung zu sein. Ich weiß nur nicht so ganz, was - aber was auch immer es ist, es scheint sich deutlich negativ auf Geldautomaten auszuwirken.
Neulich zum Beispiel, beim Shopping: eine Freundin und ich gehen in eine Bank. Freundin steckt Karte in Geldautomat, zieht Geld, alles wunderbar. Frau Strandkiesel steckt Karte in Geldautomat - Geldautomat röchelt. Faselt was von "technischen Fehlern". Behält die Karte einfach mal und lässt mich ohne Geld zurück. Drecksmaschine.
Es folgte eine Odyssey von Anrufen bei zwei Banken (bei der mit dem Geldautomaten und bei meiner Hausbank), das Eingeständnis, dass dann wohl der Automat schuld war und eine neue EC-Karte, die ich endlich diese Woche bekam.
Die musste ich natürlich heute gleich mal ausprobieren.
Frau Strandkiesel sucht sich also einen Automaten (und zwar nicht den vom letzten Versuch!), füttert ihn mit ihrer hübschen neuen Karte, tippt die hübsche neue Geheimzahl ein. Ziehe die Karte wieder raus und warte auf meine Kohle. Nur: der Automat spuckt keinen Cent aus. Stattdessen möchte er, dass ich meine Karte entnehme. Häh? Habe ich doch. Prüfender Blick auf das Kärtchen in meiner Hand. Der Automat motzt immer noch.
"Bitte Karte entnehmen." (Welche? Die, die ich vor 3 Sekunden rausgezogen habe? Die, die ich hier in meinen Händen halte??? Diese Karte vielleicht????? Grrrr.)
Süß. Da ist doch nichts mehr, Du blöde Maschine.
"Sie haben ihre Karte nicht schnell genug entnommen. Sie wird aus Sicherheitsgründen eingezogen." Na, soll er doch. Ich hoffe, das Mistding hat sich an der eingesaugten Luft verschluckt.

Ich geb's jedenfalls erstmal auf und lasse lieber den GöGa heute Abend noch mal damit spielen.
Derweil übe ich einfach, wie man mit kläglichen 2,50 Euro den geplanten Wocheinkauf durchführt und wie man technische Geräte mit reiner Willenskraft ein- und ausschaltet.

Sonntag, 29. Juli 2007

Berg- und Talfahrt....

... oder auch: "Erkenntnisse eines Wochenendes".

Manche Dinge lassen sich ja wirklich zu leicht vorausahnen. Auch ganz ohne hellseherische Fähigkeiten.
Zum Beispiel:
  1. Fährt Frau Strandkiesel am Wochenende auf der A1 Richtung Norden, gibt es garantiert Vollsperrungen und Staus.
  2. Das klassische Hochzeitsmenü beinhaltet immer Erbsen-Möhren-Blumenkohl.
  3. Besteht eine Hochzeitsgesellschaft zu 80% zu Leuten über 50 (inkl. Brautpaar), gibt es mit Sicherheit einen klassischen Alleinunterhalter.
    Na ja, immerhin hatte er keine Hammond-Orgel dabei.
  4. Trifft Bedingung 3.) zu, so lautet die logische Schlussfolgerung: die Musikuntermalung des Abends besteht zu etwa 99,9% aus Songs von Andrea Berg. (O-Ton Schwager: "Und da regen sich immer alle über Rammstein auf.")
  5. Der leidenschaftliche Amateurfilmer in der Verwandtschaft schreckt nicht mal vor Aufnahmen meines Frühstücksbrötchens zurück.

Donnerstag, 26. Juli 2007

Körperpflege mal anders.

Hat irgendwer Interesse an einer Apotheken-Doku-Soap?
Ich könnte noch ein bisschen Original(!)-Material beisteuern. Lässt sich im Zweifelsfall leicht nachdrehen!
Sie benötigen: Eine mittelgroße, vertrauensvoll wirkende Apotheke. Eine PTA (nennen wir sie einfach Frau Strandkiesel). Eine ältere Kundin (mit "älter" meine ich in diesem Fall: 96.)
Und los geht's!

Ältere Kundin: (stellt ein Schraubdeckeldöschen "Omeprazol" auf den Kassentisch) "Entschuldigung. Können Sie mir mal erklären, was das hier ist?"

Frau Strandkiesel: "Na klar: das sind Kapseln für den Magen. Gegen Übersäuerung."

Ältere Kundin: "???"

Frau Strandkiesel: "Die haben sie sicher mal gegen Sodbrennen bekommen."

Ältere Kundin: "Kapseln???"

Frau Strandkiesel: "Äh, ja?"

Ältere Kundin: "Aber da ist so was salbenartiges drin." (schraubt Döschen auf und zeigt den Inhalt.)

Frau Strandkiesel: (starrt entsetzt auf eine zähflüssige Masse in zartem Rosé.)

Ältere Kundin: "Na?"

Frau Strandkiesel: (überlegt, wie alt Kapseln wohl sein müssen, um sich so zu zersetzen. Wird's schon Zeit für den Kampfmittelräumdienst?)

Ältere Kundin: "Komisch."

Frau Strandkiesel: "Hmmh. Brrrr."

Kurze Pause. Dann: die ältere Kundin schaut plötzlich entsetzt und haut sich vor die Stirn.

Ältere Kundin: "Ach Du grüne Neune!"

Frau Strandkiesel: "Jetzt bin ich gespannt."

Ältere Kundin: "Das ist...Shampoo. Ich hatte mir das neulich für eine Reise abgefüllt."

Mittwoch, 25. Juli 2007

Und Potter noch mal

Ich kann mir schon vorstellen, wie genervt alle "Nicht-Potter-Leser" von der ganzen Pottermanie sind. Ich verspreche auch, mich ganz bald wieder ganz brav zurückzuhalten mit meiner Leidenschaft.
Aber wo die Freude über Band 7 noch so frisch ist, wie könnte ich diesem wunderbaren Stöckchen widerstehen, welches ich bei Frau Kaltmamsell stibitzt habe?

Die Frage lautet: welche sieben Dinge haben sich bei mir seit der Veröffentlichung von Band 1 verändert?

Dazu muss ich sagen: ganz genau wie bei der Kaltmamsell trat Harry erst etwas später in mein Leben, und zwar im Jahre 2000, als mir eine damalige Kollegin die ersten drei Bände förmlich aufzwang. Aus dem anfänglichen "ich schau' einfach aus Höflichkeit mal rein" wurde ein "ich lese die drei Bände komplett innerhalb von 4 Tagen", und es war um mich geschehen. Erst ab Band 4 ging dann jedes Mal der Zirkus direkt am Tage der Veröffentlichung los.

Aber Schluss mit langen Erklärungen - zurück zum Thema!

Sieben Dinge, die sich bei mir seit Harry Potter 1 verwandelt haben:
  1. Mein Familienstand. Kurz nach Band 4 trat der GöGa in mein Leben, kurz nach Band 5 habe ich ihn geheiratet.
  2. Mein Gewicht. Und zwar stetig. Kurz nach Band 4 (pre-GöGa) verlor ich 20 Kilo. Zwischen Band 5 und Band 7 nahm ich 10 wieder zu, kurz vor Band 7 10 wieder ab.
  3. Mein Vokabular. Ich weiß jetzt was ein "Cauldron" ist, kenne Snorkacks und houselves.
  4. Mein Lieblingsschauspieler. Ich mochte Alan Rickman vorher schon, aber als Snape fegt er mich jedes Mal vom Stuhl (auch wenn ich die Filme deutlich schwächer finde als die Bücher).
  5. Mein Wohnort. Zwischen Band 4 und Band 5 umgezogen. Zwischen Band 5 und Band 6 gleich noch mal.
  6. Mein Kleiderschrank.
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    (Das Geschenk einer meiner liebsten und Potter-verrücktesten Freundinnen zu unserer Hochzeit. Zur Wahl standen bei ihr dieser Spruch und "Mudblood and proud of it!").
  7. Mein Lesetempo. 607 englische Seiten in 13 Stunden - inklusive kurzer Schlafpause - bei Band 4 habe ich noch 3 Tage und einen Großteil der Nächte für 636 Seiten gebraucht.
Ich werfe mal weiter in Richtung "Schokoladenseiten" - in der Hoffnung, das zwischen Potter und Neuseeland noch ein bisschen Zeit für so ein Hölzchen bleibt!

Sonntag, 22. Juli 2007

Badeinselregatta 2007

Nachdem ich ja den Potter gestern Nachmittag schon zu den Akten legen konnte, musste ich mir ja eine Beschäftigung suchen - um mich vom dem Gedanken abzulenken, dass meine restlichen Jahre nun Potter-frei ins Land gehen werden.
Gut, dass gestern mal wieder ein bisschen was geboten wurde in Bremen. Die Badeinselregatta selbst muss ich mir zwar nicht antun, denn wenn man das einmal gesehen hat reicht das wohl, aber im Anschluss schön gemütlich am Weserstrand sitzen, die Füße in den warmen Sand halten, Erdbeer-Limes trinken und so ganz nebenbei ein Konzert von Fury in the Slaughterhouse mitnehmen - das ist schon ok. Und dieses Jahr habe ich sogar an mein Handy gedacht, es gibt also auch Fotos. (Handykamera, bitte Nachsicht walten lassen.)

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Ich habe gestern überlegt, wie oft ich Fury schon live gesehen habe. Es dürfte so 4- bis 5-mal gewesen sein, und es war jedes Mal toll. So auch gestern.

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Alle Klassiker, von "Trapped today, trapped tomorrow" bis "Time to wonder", und dazu das leise Geplätscher des Wassers und der Sonnenuntergang - fast schon ein bisschen viel Atmosphäre. Und zu viele Leute, aber das lässt sich ja nicht vermeiden.

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Dass die Weserfähre auf dem Rückweg immer im Kreis fuhr, musste wohl so sein, nehme ich an. Gut, dass ich nicht zu Seekrankheit neige, wäre schade um den guten Limes gewesen. *Örks*
Für das Gekreise entschädigt aber definitiv der Blick!

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Samstag, 21. Juli 2007

7

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...nicht stören und vor allem nicht SPOILERN. Es sind schon Leute für weniger gestorben.
Ich bin dann mal verschwunden, ich hab' nämlich ein Date.

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°o°


...arbeitet.
...auf Achse.
...auf Gedankenspaziergang.
...auf Shoppingtour.
...denkt an Essen.
...feiert die WM 2006.
...ganz festlich.
...ganz wehmütig.
...glotzt TV.
...grüßt von Unterwegs.
...hört hin.
...im Gemischtwarenladen.
...im Kreuzverhör.
...im Schatten der Stadtmusikanten.
...ist glücklich.
...ist traurig.
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